Hypnose für Tiere

Geschichte

Hypnose für Tiere ist ein sehr neues Verfahren. Meine liebe Kollegin Brigitte Seifert (klassische Homöopathin und Hypnosetherapeutin) hatte 2007 begonnen die Hypnose für Tiere zu entwickeln. Der sensitive Bezug zu Tieren (besonders zu der inzwischen verstorbenen Hündin Alice) und der Austausch mit einer Tierheilpraktikerin (Daniela Zimmermann) boten die Grundlage, die Hypnose für Tiere zu entwickeln. Die Hauptmotivation von Brigitte Seifert ist: „Den sprachlosen Liebsten Worte zu geben…um so die Kommunikation und das Verständnis zwischen Mensch und Tier zu fördern.“

Warum Hypnose für Tiere?

Hat man ein Tier – hat man auch Fragen an das Tier. Tier und Mensch können sich in den meisten Fällen nur sehr „vereinfacht“ unterhalten. Der Tierhalter gibt Befehle und Anweisungen, die das Tier mehr oder weniger versteht oder verstehen will. Das Tier kann durch Geräusche und Körpersprache sein Befinden und seine Wünsche mitteilen. Diese Zeichen werden von den Menschen ebenfalls mehr oder weniger verstanden. Hypnose für Tiere bietet hier eine Brücke, damit sich Mensch und Tier besser verstehen. Die Einfachheit und Wirksamkeit der Methode steht für alle Menschen bereit.

Kann ich Hypnose für Tiere lernen?

Tierhypnose nach Brigitte Seifert ist sehr leicht zu lernen. In einem  Zweitagesseminar vertiefen sie die Grundlagen der Tierhypnose so, dass sie diese Methode selber anwenden können. Das Seminar ist nach den Grundsätzen der Suggestopädie gestaltet. Die Suggestopädie ist eine ganzheitliche Lernform, welche alle Lerntypen berücksichtig und den Lernstoff mit viel Spass und praktischen Übungen an die Teilnehmer/innen weiter gibt. Nach dem Seminar können sie die Hypnose für Tiere in vielen Situationen einsetzen.

 Was bringt mir die Hypnose für Tiere?

Mit dieser wunderbaren Methode haben wir Menschen ein Werkzeug, unsere Tiere besser zu verstehen. Sie können die Bedürfnisse der Tiere erkennen, ihre Sorgen verstehen und sogar Gefühle wahrnehmen. Grundsätzlich fördern sie so die Bindung zwischen Tier und Mensch. Tierhypnose kann auch bei Wildtieren oder in medizinischen Fällen angewendet werden.

Kann ich mit der Hypnose mein Tier „programmieren“?

Nein, definitiv nicht! Denken sie daran, dass sie mit dem Tier zusammen leben und das Tier mit ihnen. Die gegenseitige Achtung ist sehr wichtig. Sie können nur eine Verhaltensänderung bewirken, wenn Sie sich selber verändern. Bei der Mensch-Tier Beziehung braucht es Respekt vor der anderen Art. Wer sein Tier beherrschen will, hat vergessen, dass jedes Lebewesen ein Geschenk des Lebens ist. Packen sie die Chance vom Tier zu lernen.

Wie kann ich mir die Hypnose für Tiere vorstellen?

Ganz einfach! Die meisten Menschen haben zur Hypnose eine kritische Sichtweise. Dies kommt vermutlich davon, dass eine falsche Vorstellung von Hypnose vorherrscht. Aus diesem Grund erzähle ich ihnen ein paar wichtige Fakten zur Hypnose.

 

Während der Hypnose ist ihr Bewusstsein da. Sie haben ebenfalls immer die volle Kontrolle über ihren Körper und Geist! Nach der Hypnose wissen sie genau, was geschehen ist. Sie erleben täglich mehrere Trancezustände. „Der Blick ins Leere“ oder „den eigenen Gedanken nachgehen“ bewirkt eine leichte Trance. Eine Trance ist also völlig normal und sehr nützlich. Jede Person ist hypnotisierbar… wenn die Person es will. Ein guter Hypnosetherapeut achtet die Grenzen der Menschen und begleitet sie sorgfältig.

 

Sie können mit offenen oder geschlossenen Augen einen Trancezustand (Hypnose) erleben. Befolgen sie einfach, wenn sie Lust haben folgende Anweisungen:

 

Setzen sie sich bequem hin. Spüren sie einmal in ihren Körper. Wie fühlen sich die Füsse an? Wie fühlt sich der Sessel an, indem sie sitzen? Nehmen sie war wie sich ihr Rücken anfühlt. Richten sie nun ihre Aufmerksamkeit auf den Kopf und Nackenbereich…

 

Nun lade ich sie ein, ein kleines Experiment zu machen. Denken sie an einen See, den sie kennen. Gehen sie in Gedanken zum Ufer. Wie sieht das Ufer aus? Hat es Steine oder Sand? Gibt es Wellen auf dem See? Lassen sie sich ruhig Zeit die inneren Bilder wahrzunehmen. Vielleicht sind es auch Gefühle oder Gedanken die auftauchen. Ziehen sie in Gedanken ihre Schuhe aus und halten sie ihre Füsse ins Wasser. Fühlt sich das Wasser warm oder kalt an. Wenn es für ihren Geschmack zu kalt ist, stellen sie sich einfach vor, wie es wäre, wenn das Wasser eine angenehm warme Temperatur hat…

 

Wie sich sicher festgestellt haben, kommen auch mit offenen Augen innere Bilder, Gefühle und Empfindungen in ihren Körper. Dies natürlich nur, wenn sie sich darauf einlassen. Sie haben also die Wahl und die Freiheit selber zu bestimmen, wie weit sie gehen. So ähnlich ist es bei der Hypnose für Tiere. Sie stellen sich einfach vor, dass sie dem Tier ihre Stimme leihen – und schon geht es los. Sie erhalten Gedanken und Empfindungen, welche das Tier fühlt. Wenn das für sie ein Bisschen nach esoterischem Geschwätz tönt, habe ich eine wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen. Wie sie vielleicht wissen, haben wir Menschen Spiegelneuronen. Diese Spiegelneuronen haben unter anderem die Funktion Gefühle und Empfindungen von anderen Menschen wahrzunehmen. Kleine Kinder lernen so zum Beispiel sehr viel von ihrer Umgebung. Bei der Hypnose für Tiere brauchen sie einfach ihre Spiegelneuronen um die Empfindungen ihres Liebsten wahrzunehmen.

 

 

Über die Hypnose kann man viel schreiben. Die Theorie ersetzt die Praxis nicht! Selber erfahren und erleben ist wertvoller als jeder noch so gut geschriebene Text. Bleiben sie also gespannt, was ihr Tier ihnen alles zu sagen hat.

Toni unser Familienhund

Seminar im 2011

6. und 7. August 2011 in Rümligen / Schweiz

Seminarzeiten: 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Preis: 250.- CHF inkl. Unterlagen und Verpflegung


Besonderes: Dieses Jahr wird das Seminar von Brigitte Seifert und Mario Spichiger geleitet. Profitieren Sie von den Erfahrungen der Trainer! Weitere Informationen folgen!


Nur noch 12 von 15 Plätzen frei!

>Ich interessiere mich für Tierhypnose<

Therapietalk 3 „Hypnose für Tiere“